Zahnersatz

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Die Vorstellung vieler Patienten von herausnehmbarem Zahnersatz sind wackelnde und schlecht sitzende Prothesen. Das muss jedoch nicht so sein! Aus zahnmedizinischer Sicht bedeutet herausnehmbar lediglich, dass der Patient den Zahnersatz zur Reinigung herausnehmen kann und soll, mehr nicht. Die Zähne sind also immer im Mund (Tag und Nacht) und werden nur zum Zweck der Reinigung vom Patienten herausgenommen und anschließend direkt wieder eingesetzt.

Des Weiteren empfinden fast alle Patienten, die gesamte oder auch teilweise Bedeckung des Gaumens als extrem störend. Abhängig von der Lokalisation der Restbezahnung ist es jedoch oftmals möglich, auf eine Gaumenplatte oder einen Gaumenbügel gänzlich zu verzichten.

Die Klassifikation von herausnehmbarem Zahnersatz erfolgt in der Regel nach der Art der Befestigung:

  1. Modellgussprothese – Hierbei handelt es sich um eine sehr einfache Art von Zahnersatz, die Befestigung erfolgt über Halteklammern an den Zähnen. Vorteile: Zähne müssen nicht abgeschliffen werden, schnelle Therapie, kostengünstig, erweiterbar. Nachteile: oft schlechte Ästhetik, im Oberkiefer mit Gaumenbügel
  2. Geschiebeprothese – Kombination von festsitzendem und herausnehmbarem Zahnersatz. Vorteile: gute Ästhetik, gute Funktionalität. Nachteile: nur bedingt erweiterbar, ggf. hohe Kosten, Zähne müssen beschliffen werden.
  3. Teleskopkronenprothese – Verankerung des Zahnersatzes erfolgt durch auf Zähne zementierte Hülsen. Vorteile: gute Ästhetik, gute Funktionalität, gute Erweiterbarkeit, im Oberkiefer oft ohne Gaumenbügel/-platte möglich, gut mit Implantaten kombinierbar. Nachteile: ggf. hohe Kosten, Zähne müssen beschliffen werden.

Unter Berücksichtigung der genannten Vor- und Nachteile spricht vieles für die Verankerung von herausnehmbarem Zahnersatz mit Teleskopkronen. Die hohe Akzeptanz der Patienten bei dieser Art des Zahnersatzes begründet sich nicht zuletzt in einem ausgezeichneten Tragekomfort bei gleichzeitiger gaumenfreier Gestaltung.

Die gaumenfreie Gestaltung ist dann möglich, wenn eine statisch günstige Verteilung der Restzähne gegeben ist und gleichzeitig alle Restzähne mit Konuskronen versorgt werden. In der Regel erfolgt die Herstellung der Konuskronen mit einer Hochgoldlegierung, es ist aber mittlerweile auch möglich diese aus präzisionsgefräster Zirkonoxidkeramik herzustellen